Weine

Der Jahrgang 2010

Ein besonders harter Winter mit frostigen Temperaturen

( unter -20 °C) und extremen Schneemassen machten uns beim Rebschnitt schwer zu schaffen. Erste Frostschäden wurden prognostiziert. Der langanhaltende Winter verzögerte den Austrieb um mindestens 14 Tage.

Der Stand des Grundwassers war noch nie so hoch. Alte Keller stürzten ein bzw. waren mit Wasser geflutet. Die Befahrbarkeit der Weingärten war aufgrund der Begrünung aber möglich und so konnten wir die notwendigen Pflanzenschutzmaßnahmen durchführen. Durch immerwiederkehrende Regengüsse und auch Hagelschlag blieb die Situation angespannt. Dank einiger trockener und heißer Wochen im Frühsommer konnte die Vegetation zügig fortschreiten und wir hatten jede Menge Laubarbeit zu bewältigen.

Der Sommer brachte sintflutartige Niederschläge und führte zu massiven Überschwemmungen. Die Schmida war 4mal über die Ufer getreten und die Getreideernte wurde zum Großteil vernichtet.

Erst im Spätsommer normalisierte sich die Wetterlage. Durch die eher kühle Witterung blieben die Trauben von einem zu befürchtenden Pilzbefall verschont und begannen endlich zu reifen. Durch die extremen Umstände des Jahres mussten wir uns auf einen späteren Erntezeitpunkt einstellen. Die Erntemenge war denkbar gering.

Daher zeigt sich der neue Wein besonders extraktreich, fruchtig und interessant. Rückblickend stellen wir fest, dass jedes noch so schwierige Jahr zu bewältigen ist und immer wieder eine neue Herausforderung für den Winzer darstellt.

 

 

                 Versuchen und genießen Sie den neuen Wein!   
 

         Zum Wohl!     Ihre Familie Hammer

Siehe:

 

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